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Z U S A M M E N F A S S U N G  kurz                                                                          STEIN-Rummy ist ein Kartenspiel für drei oder vier Personen unter Verwendung der im Rommé üblichen Spielideen. Es wird mit briefmarkengrossen Plastic Spielsteinen gespielt. In kurzer Zeit können viele Einzelspiele gemacht werden, so dass der Kartenzufall relativiert wird. Ein einfaches Scoring - System erlaubt Turnierspiel mit vielen Tischn.

Auf der Seite "miscelaneous" können Sie das Scorig-Programm für Rummy Turniere herunterladen.

Auf der Seite „miscelaneous“ befindet sich der Text
des Buches „Eine Einführung in das Rummy Spiel nebst Analyse“.

Ü B E R S I C H T :

Konzept

Regeln Stein- Rummy

Regeln Stein Rummy Plus

Arbeitshilfe: über die Verwendung von Statistiken

Turniere

Kritik

       

K O N Z E P T                                                                                                                  Ds Rummy - Cub - Spiel ist ein Kartenspiel, das feste, briefmarkengrosse Gebilde (Steine) benutzt, meist aus Plastic geformt. Die Steine sind leicht zu bewegen, passen in Mengen auf einen normalen Tisch, und der Wind kann sie nicht wegblasen.
Millionen Stück wurden weltweit verkauft, und es gibt hunderte von Spielanweisungen.

Auf dieser Webseite werden zwei Spielversionen gezeigt:                                                         S t e i n   R u m m y   und   S t e i n -   R u m m y  - P l u s.                                    

Ihnen liegt eine gründliche Analyse der Möglichkeiten und Notwemdigkeiten eines zweckmässigen Kartenspiels zugrunde.

Allen Kartenspiele liegt ein grundlegendes Konzept zugrunde.
Im Rummy muss man die zugeteilten Karten auf dem Tisch auslegen
und dort bearbeiten (manipulieren). Sie werden nach Nummern sortieren und
zusammengelegt, entweder gleiche Nummern oder eine fortlaufende
Nummernfolge (Gruppe ,Strasse ). Das ist Alles, aber ausserordentlich attraktiv .
Wer zuerst alles abgelegt hat, gewinnt Matchpunkte (MP).

Dieses Konzept ist einfach, für gute Kartenspieler aber zuwenig anspruchsvoll. Daher wird die Spielidee erweitert:
man kann mit dem Ablegen weitere Matchpunkte gewinnen,
wenn man bestimmte Kartenfiguren ablegt. In der Version „Stein-Rummy-Plus“ ist dies eine Vierergruppe, die jeweils einen Matchpunkt bringt. Insgesamt gewinnt, wer die meisten Matchpunkte hat. © Paul Hauff        Diese  Version ist auch für zwei Spieler geeignet.

Für Kartenspiele gibt es viele hundert von Spielversionen. Stein Rummy hat die besten hiervon verarbeitet, so dass das Spiel immer Spass macht und man Freunde gewinnt. Wenn man seine 14 Spielsteine aufnimmt, dann passt vielleicht garnichts zusammen – oder es reicht gerade für eine kleine Strasse - und manchmal kann gleich 9 Steine auslegen. Für diese grosse Variationsbreite bietet Stein-Rummy immer Lösungen. Die einzelnen Spiele dauern nicht lange, schlechte Ergebnisse gleichen sich durch gute Ergebnisse aus. Beide Versionen konzentrieren sich auf das Manipulieren. Auf dem Tisch ist alles sichtbar, so dass man planen kann. Das sind die Eigenschaften, die Rummy so atraktiv machen.

Hinzu kommen weitere wesentliche Elemente: „zwei Steine aufnehmen und einen ablegen“, „ein Joker pro Spieler“ und nicht zuletzt ein einfaches Punkte-Bewertungs-System, das sich aus der Anzahl der noch vorhandenen Steine am Spielende ergibt. Dies gilt in der einfachen Stein-Rummy Version, in der Plus Variante kommen noch Punkte für Claims hinzu.

c-Andere Quellen zum Rummy Spiel: www - pagat om/rummy      sowie                     www - boardgamegeek.com  und  www - rummykub.org



Viel Freude am Spiel wünscht Paul Hauff


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S T E I N   R U M M Y , Übersicht ( Version 2.0.6 Paul Hauff)
Rummy mit Steinen fuer drei und vier Personen

Spielidee: Man nimmt eine bestimmte Anzahl von Steinen auf und legt diese geordnet ab. Wer zuerst alle Steine abgelegt hat, gewinnt. Die Rangfolge der Mitspieler ergibt sich aus der Anzahl der nicht abgelegten Steine.

Spiel mit 104 Steinen + Joker: 2 Sätze mit 13blau-13rot-13gelb-13schwarz-bedruckten Steinen; ein Joker pro Person. Zu Beginn nimmt jeder Spieler 14 Steine auf. Ein Joker pro Person wird eiSpielbeginn zugeteilt.
Anlege-Wert der Steine je Farbe 2-1- 13-12-11-10-9-8-7-6-5-4-3-ff.
Schuettung auf dem Tisch =Neu-Bestand, Zahlenseite unsichtbar machen.
Spiel und Folge im Uhrzeigersinn, Beginner festlegen.
Der am Spiel befindliche Spieler nimmt zwei Steine  aus den Beständen auf, davon kann einer aus dem Altbestand sein. Zum Abschluss seiner Aktion gibt der SpielerStein sichtbar in den Alt-Bestand zurück.
Erstmaliges Auslegen erfordert eine Dreier-Gruppe oder einer Dreier-Strasse.

Zulässige Kombinationen: GRUPPE: gleiche Werte unterschiedliche Farbe; min.3 Steine /max.4 Steine: z.B 6-6-6-6 max. STRASSE: Farbfolgen mindestens 3 Steine, zB: 6-7-8 in blau; 13-1-2 in rot, maximale Anzahl ist 26.
Manipulation: Anlegen nach Eröffnung an und in alle vorhandenen Kombinationen. Einfügen von Steinen in vorhandenen Kombinationen beliebig unter Beachtung des Minimums . Auf dem Tisch befindliche Steinen müssen auf dem Tisch sichtbar bleiben, einzelne Steine können mittels Joker in die Hand zurückgebracht werden.
Joker ersetzen beliebige Karten. Joker in einer Gruppe können nur mit dem fehlenden vierten Wert ausgelöst werden. Ausgelöste Joker können in die Hand zurückgenommen werden. In der Endabrechnung hat ein Joker den Wert von einem Stein.
Spielende: ein Spieler, der keine Steine mehr in der Hand hat, gewinnt das einzelne Spiel. Der letzte Stein – vom Tisch oder Hand- kann hierbei dem Bestand zugefügt werden. Die Rangfolge der Mitspieler ergibt sich aus der Anzahl der nicht abgelegten Steine . Ränge werden in Matchpunkte umgesetzt.  Im Vier Personen Spiel: Erster: 4 MP ;Zweiter 3 MP;  Dritter 3 MP , Letzter 1 MP .

Mögliche Turnierregeln :

a)  wird in der ersten Runde Rommé gemacht, so teilen sich die anderen Spieler die restlichen Punkte. 
b) Ein Turnierleiter kann ein Spiel vorzeitig beenden. Es zählt dann die Anzahl der noch vorhandenen Steine.


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S T E I N - R U M M Y - P L U S
Version 1.0.6 von Paul Hauff © 2011 für drei und vier Personen

Spielidee: Man nimmt eine bestimmte Anzahl von Steinen aus dem Bestand auf und legt diese geordnet auf dem Spieltisch ab. Gruppen von vier Steinen können vom Spieler als Eigentum erklärt werden (Claim). Das Spiel endet, wenn einer der Spieler alle Steine abgelegt hat. Mit jedem Claim wird ein Matchpunkt gewonnen, weitere MP ergeben sich aus der Anzahl der nicht abgelegten Steine.

Gespielt wird mit 104 Steinen : 2 Sätze mit Nummen von 1 – 13 bedruckt in den Farben rot, gelb, blau und schwarz.
Zusätzlich je ein Joker pro Spieler. Zu Beginn nimmt jeder Spieler 14 Steiene auf.
Anlege-Wert der Steine je Farbe 2-1- 13-12-11-10-9-8-7-6-5-4-3-ff.
Schuettung auf dem Tisch =Neu-Bestand, Zahlenseite unsichtbar machen und Joker-Zuteilung.
Spiel und Folge im Uhrzeigersinn, Beginner durch Auslosung festlegen.
Der am Spiel befindliche Spieler nimmt zwei Steine  aus den Beständen auf, davon kann einer aus dem Altbestand sein.Er gibt nach Ende seiner Aktion – Auslegen oder nicht - einen (beliebigen) Stein  mit der Zahlsichtbar in den Alt-Bestand zurück.
Erstmaliges Auslegen erfordert mindestens eine Dreier-Gruppe oder einer Dreier-Strasse.
Zulässige Kombinationen:
GRUPPE: gleiche Werte unterschiedliche Farbe; minimum.3 Steine /maximum 4 Steine: z.B 6-6-6-6.
STRASSE: Farbfolgen mindestens 3 Steine, zB: 6-7-8 in blau; 13-1-2 in rot, maximale Anzahl ist 26.
CLAIM: ein Gruppe von 4 Steinen, die vom Spieler aus der Hand kommt oder auf dem Tisch gebildet wird und in besonderer Form ausgelegt wird |--| . Ein Claim kann einen Joker enthalten. Andere Spieler können auf die normalen Steine eines Claims nicht zugreifen, Der Eigentümer kann den Claim jederzeit auflösen oder einen Stein durch einen Joker ersetzen.
A u f   d e m   T i s c h  : Anlegen an und Einfügen in alle vorhandenen Kombinationen. Verwerten von Steinen in vorhandenen Kombinationen, beliebig unter Beachtung des Minimums . Auf dem Tisch befindliche Steinen müssen auf dem Tisch sichtbar bleiben, einzelne Steine können mittels Joker in die Hand zurückgebracht werden.
JOKER ersetzen beliebige Karten. Joker in einer Gruppe können nur mit dem fehlenden vierten Wert ausgelöst werden. Ausgelöste Joker können in die Hand zurückgenommen werden. In der Endabrechnung hat ein Joker den Wert von einem Stein.
S p i e l e n d e : ein Spieler, der keine Steine mehr in der Hand hat, beendet das Spiel. Der letzte Stein – vom Tisch oder Hand- kann hierbei dem Bestand zugefügt werden.
M a t c h p u n k t e  f e s t s t e l l e n(Scoring ) :

SpielMatchpunkte : leere Hand = 4 SMP. Die Rangfolge der Mitspieler ergibt sich aus der Anzahl der nicht abgelegten Steine . 3 SMP = niedrigste Steinzahl; 2 SMP = zweitniedrigste; usw.
Matchpunkte aus Claims : je 1 CMP, vorausgesetzt, das der Claim bei Spielende noch vorhanden ist.
G e w i n n e r : die Summe aus SMP und CMP gewinnt das Spiel. Die Summe der MP aus allen Spielen (TMP) bezeichnet den Gewinner eines Turniers, die Höhe der MP ergibt die Rangfolge.

a) Die  Turnierleitung kann das Spiel jederzeit vorzeitig beenden. Es zählt dann die Anzahl der vorhandenen Steine. Mögliche Turnierregeln: a) wird in der ersten Runde das Spiel bendet, so teilen sich die anderen Spieler dieMP zu gleichen Teilen.


© Paul hauff


Paul  Hauff

Arbeitshilfe

Über die Verwendung von Statistiken im Rummy-Spiel




Mit Hilfe der Statistik kann man errechnen, wie sich das System Stein-Rummy verhalten wird: Mit welchen Kombinationen von Strassen (Bsp 6789 in swz) und Gruppen (Bsp: 4444 alle Farben) ist zu rechnen ? Inwieweit lassen sich die Erkenntnisse für das eigene Verhalten nutzen ? Das Ergebnis sind Wahrscheinlichkeiten, das heisst, dass es in der Praxis auch völlig anders kommen kann. Beispiel: ein bekanntes Ereignis ist „Hand Romme“; aber die Wahrscheinlichkeit liegt unter 1 % und wird in den meisten Statistiken nicht erwähnt.


Zu Spielbeginn nehmen Sie 14 + 2 Steine auf und ordnen diese nach ihrem persönlichen System. Oft können Sie nur e i n e Kombination erkennen (37) genausooft aber z w e i Kombinationen (37) und seltener drei Kombinationen (8) ; garnicht so selten kann man aber überhaupt keine ©Paul Hauff  Kombination erkennen (18) und muss mit dem Auslegen warten.( die Zahlen in Klammern geben die Prozentsätze an). Mit „Totholz“ werden Steine bezeichnet, die nur dann eine Kombination ergeben, wenn man zwei passende Steine aufnimmt.


Was können wir mit diesen Informationen anfangen ? Sollten wir sofort auslegen oder eine Runde warten ? Jeder Spieler entwickelt mit der Zeit seine eigene, persönliche Vorgehensweise, die auf den gemachten Erfahrungen beruht. Aus der Statistik kann man aber folgende zusätzliche Informationen erhalten:


A u f n e h m e n

Eine der Besonderheiten des Stein -Rummy ist, dass der „am Spiel befindliche““ Spieler zwei Steine aufnehmen muss, davon kann einStein aus der Altablage kommen.
Ist es empfehleneswert dort zuzugreifen? Dies ist immer richtig, wenn sich hieraus eine Kombination in der Hand ergibt. Immer sollte man als erstes einen Stein aus der Masse aufnehmen, er könnte zufälligerweise die Zahl haben, die auch in der Altablage liegt.    Ausserdem könnte der Stein aus der Masse die Kombinationen in der Hand verbessern und Sie müssen umrangieren..

Liegt nun in der Altablage ein Stein, der die Chancen – d.h. Kombinationsmöglichkeiten – verbessert, so kann man zugreifen. Tut man dies nicht, besteht die Möglichkeit ein Totholz aus der Masse zu erwischen. Nimmt man dagegen einen Stein aus der Altablage, vermindert man die Chancen seiner Mitbewerber. Es besteht jedoch keine Korrelation zwischen der Anzahl der erhaltenen Kombinationen und der Anzahl der TotenSteine (90% zwischen 1-3 Stück) .


A b l e g e n :

Wenn man Null Kombinationen hat, so haben doch fast alle anderen Spieler (80%) mindestens eine kleine Strasse oder Gruppe, auch wenn diese noch nicht ausgelegt ist. Die anderen Spieler haben ausserderm mehrere unfertige Kombinationen, zu deren Komplettierung nur eine Karte fehlt ! Legt man nun einen toten Stein ab, so ist es wahrscheinlich, dass dieser bei einem der nächsten Spieler in eine Kombination eingehen kann. Das Gleiche gilt für Doubletten.          Viele Spieler legen deshalb einen Stein ab, dessen „Doppelter“ bereits auf dem Tisch liegt.


S t r a s s e o d e r G r u p p e ?

Bei näherer Betrachtung der Verteilung im Anfangsstadium fällt auf, dass über die Hälfte der Kombinationen Gruppen sind (Bsp: 333, 888). Dies ist logisch aus der Zusammensetzung der 104 im Spiel befindliche Steine zu erklären: Man kann 26 unterschiedlichen Gruppen damit herstellen,aber nur 4 komplette Strassen (bzw 24 Teilstrassen)).

Wichtig aber ist, dass man an eine ausgelegte Dreiergruppe (Bsp:333) nur einen Stein anlegen kann, an jede Teilstrasse aber zwei (Bsp:456) je einen Stein links und rechts, gegebenfalls sogar mehr.

Routinierte Spieler legen daher in der Anfangsphase nur eine Gruppe ab, damit der Ggegner weniger Chancen hat. ©Paul Hauff

L a n g e H a n d:

Hierunter verstehen wir mindestens drei DreierKombinationen bei einem Spieler in der Eröffnungsphase. Sollte man diese sofort auslegen?

Wenn ja, beeinflusst man das Verhalten der Mitspieler, denn diese können erkennen, welche Chancen die eigenen Steine haben. ©Paul Hauff

Eine Korrelation zu der Menge der bei den Gegenspielern vorhandenen Kombinationen besteht jedoch nicht, sie können viele oder wenige Kombinationen haben. Der Halter der langen Hand hat nicht notwendiger Weise viel Totholz, er kann möglicherweise beim nächsten Pik fertig machen.

Eine üblichen Reaktion der Mitspieler ist, nun selbst sofort allles auszulegen. Damit erhöht man die Chancen des Lange-Hand-Halters.




F o r t g a n g d e s S p i e l s

Die Erkenntnisse aus der Anfangs-Statistik verlieren an Wert, je mehr Steine auf dem Tisch liegen. Deren Wirkung muss nun einbezogen werden. Besipiel: 8,8,8,8 und 8.8.8.8 liegen auf dem Tisch. Die Bildung einer durchgehenden Strasse ist nur unter Verwendung des passenden Steines möglich, den man aus einer der achter-Gruppen entnehmen muss.

Liegt nun auch 5.5.5.5. auf dem Tisch, so werden dadurch die Einstzmöglichkeiten von 6er un 7er Steinen beschränkt.


Generell lässt sich sagen:

& je mehr Steine auf dem Tisch liegen, desto grösser sind die Möglichkeit des Ablegens und Umgestaltens.

& Immer sollte man prüfen, ob die Auflösung einer Kombination Vorteile bringen kann, so dass man einen Stein aus der Hand zusätzlich unterbringen kann.

& Immer sollte man die Situation von Jokern auf dem Tisch überdenken. Gibt es doch noch eine Möglichkeit, diesen herauszulösen ?

& Immer wachsam sein. Jede Aktion der Mitbewerber auf dem Tisch beobachten und überlegen, ob dies Konsequenzen für des eigene Spiel haben kann. Nicht nur direkt, vielleicht auch später ?

©Paul Hauff



R u m m y  T u r n i e r e

Vorbemerkung: auch in Turnieren ist das Spiel mit Steinen sicherer, weil diese auf dem Tisch besser bewegt werden können.

Stein-Rummy ist eine ideale Form für Turniere auch mit vielen Tischen. Dieses werden zweckmässigerweise (Zeit) mit Dreier-Tischen abgewickelt. Nach jeweils einer Runde (3 Einzelspiele) wechselt ein Spieler zum nächsten Tisch mit der höheren Nummer.

Das Scoring in Stein-Rummy hat den Vorteil, dass Spielabschnitte mit einer unterschiedlichen Anzahl von Einzelspielen vergleichbar sind, wenn das Punktergebnis als Relation zum theoretisch besten Ergebnis dargestellt wird: das ist immer ein Prozentsatz. (Bsp: aus drei Dreier Spielen werden 9 Punkte erzielt, wenn der Spieler alle Einzelspiele gewonnen hat, Maximum ist 9 ; Ergebnis = 100%)

In der Turnierpraxis ergeben sich folgende Probleme:

L a n g s a m e s S p i e l :

E i n S p i e l e r denkt zu lange über seine Möglichkeiten, Steine auf dem Tisch einzufügen, nach.

A b h i l f e : Das offizielle Vorschreiben eines Zeitlimit bewirkt, dass solche Spieler dem Turnier ggf. fernbleiben. Hilfreicher ist eine Bestimmung in der Turnier- Ausschreibung, dass der Turnierleiter die Beendigung eines Einzelspieles vorschreiben kann, und Punkte nach seinem Ermessen zuteilen kann. ( Bsp: alle erhalten die gleiche Punktzahl, der Langsame jedoch einen Punkt weniger )

A l l e S p i e l e r s i n d l a n g s a m:

in der Regel hat diese Spielergruppe ein ganzes Einzelspiel weniger als die anderen Gruppen. Hier muss die Ausschreibung festlegen, dass der Turnierleiter eine ganzes Spiel neutralisieren kann, in dem alle Spieler die gleiche Anzahl von Punkten erhalten, ggf, jeder abzüglichen eine halben Punkt. Anstelle des nicht gespielten Einzelspiels wird in den Spielzettel ein Spiel mit den Durchnittswerten eingetragen.

U n t e r s c h i e d l i c h e S p i e l s t ä r k e n

Die Unterteilung in Gruppen ist zweckmässig:

Bsp: 1 Pokalspieler; 2 ( Turnier)Spieler; 3 Anfänger.

Oder: Mittels einer Einstufung werden Gruppen verschiedener Spielstaeke vom Turnier-Veranstalter gebildet.

Oder: Selbsteinstufung: die Teilnehmer tragen sich zur Teilnahme in unterschiedliche Gruppen ein.

Oder: A u f s t i e g während des Turniers: Nach einer bestimmten Anzal von Runden (bzw.Einzelspielen) werden alle Spieler neu gesetzt: in eine Siegergruppe

und in eine oder mehrere sonstige Gruppen . Diese Systeme könne stark variiert werden.



D a s R u n d e n p r i n z i p :

Spielergebnisse sollten unter gleichen Bedingungern zustande kommen.

In einem Dreier-Spiel muss also jeder einmal angefangen haben.
Deshalb erfolgt ein Spielerwechel normalerweise erst nach einer vollen Runde.

Die üblichen Spielvorschriften sollten vorsehen, dass alle Spieler die gleichen Punkte erhalten, wenn in der ersten Runde ein Spieler „Rommé“ macht, das Spiel also beendet wird. Dies kann aber dazu führen , dass der glückliche Spieler lieber in die zweite Runde geht. Variante: der Sieger erhält die üblichen vollen Punkte, die Anderen teilen sich den Rest.



K r i t i k d e s S t e i n – R u m m y S p i e l s

Zweiefellos ist Stein Rummy eine der vielen möglichen Varianten des Rommè-Spiels.
Es ist ganz bewusst auf eine schnelles Spiel angelegt, um durch eine grosse Anzahl von Einzelspielen den Kartenzufall zu verkleinern. Hierdurch werden Turniere möglich, deren Ergebnis als gerecht empfunden werden kann.

Das Spiel ist  z u   s c h n e l l ?

Richtig, es ist ein Kampfspiel und kein beschaulicher Zeitvertreib.
Im Privatspiel – weniger im Clubleben – können die Spieler vereinbaren
o h n e   J o k e r  zu spielen. Das Spiel wird länger dauern, uns es kann vorkommen, das in einer späteren Phase des Spiels alle Spieler die gleiche Anzahl von Steinen halten.

Für diesen Fall sollte vereinbart werden, dass das Einzelspiel beendet ist und alle die gleiche Punktzahl erhalten. ( 3x 2 im Dreier; 2,5 im Vierer).

Z w e i   J o k e r   Im Privatspiel kann man auch mit z w e i Jokern spielen, die in der Masse verbleiben und per Zufall von einem Spieler aufgenommen werden.. Dami erhält Stein-Rummy Glückspiel Charakter.

Z u g e t e i l t e r   J o k e r   Jeder Spieler hat von vornherein einen Joker zur Verfügung. Dies ist Standard im Stein Rummy. Damit hat jeder Spieler die Möglichkeit, sein Spiel unabhämgig vom Zufall der gezogenen Karte/Stein zu gestalten.Damit unterscheidet sich Stein Rummy von den vielen anderen Rommé-Systemen. Ganz unabhängig davon ist die Tatsache, dass immer eröffnet werden kann und das Spiel ein schnelles Ende finden wird. (© Paul Hauff).




Sonstige Kritik: Nutzen Sie die Möglichkeiten des Gästebuches !




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